Zurück ins Leben

Wir Balbachbiker sind wie jeden Sonntag Vormittag mit dem Mountainbike unterwegs. Wir fahren den Singletrail hinunter. Mobby fährt erster, Fauli ist ein Stück hinter mir. Es ist der 23. Februar. Steffen ist nicht dabei. Es ist recht warm für die Jahreszeit. Ein Wanderer ist auch unterwegs. Ich bremse und sage ihm, dass noch ein Biker kommt. „Hallo. Wissen Sie wo Sie sind?“ „Nein“ „Sie sind in der Kopfklinik in Würzburg. Sie hatten einen Mountainbikeunfall“ „Hallo. Wissen Sie wo Sie sind?“ „Ja, in der Kopfklinik in Würzburg. Hatte einen Mountainbikeunfall“ „Haben Sie Kinder?“ “ Ja, drei. Simon, Leon und Noah“. Was war passiert? Ich kann mich an den Sturz nicht errinnern. Ich habe mich überschlagen und bin mit dem Gesicht auf den Boden aufgeschlagen. Zweimaliger Kieferbruch, Jochbeinbruch, Nasenbeinbruch und mehrere weitere Brüche im Gesichtsbereich, schweres Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung, 5 Tage Koma, 2 Wochen linke Seite gelähmt. Die erste Zeit muss für meine Frau Susanne die Hölle gewesen sein. Ich habe ja nichts mitbekommen. Sie hat alles geregelt und alles am Laufen gehalten. Bin absolut stolz auf sie. Seit dem kämpfe ich mich zurück ins Leben. Das schaffe ich nur durch ihre Unterstützung. Auch die Unterstützung durch Familie, Freunde und Kollegen ist sehr hilfreich. Ich bin allen absolut dankbar. Vor allem Steffen und seine Familie hat meiner Frau immer geholfen und waren immer für uns da. Auch Mobby und Fauli waren für uns da. An die vier Wochen Klinik habe ich nur wenig Erinnerung. Das meisste weiss ich, weil es mir Susanne erzählt hat. Danach eine Woche Zuhause, dann auf Reha. Nach 7 Wochen Reha wieder nach Hause. Nach 3 Wochen Wiedereingliederung im Job. Seit August arbeite ich wieder voll in meinem alten Job als IT-Leiter. Ohne Susanne hätte ich das nie geschafft. Ich habe sehr sehr sehr viel Glück gehabt. Es ist immer noch ein harter Kampf. Viel ist nicht zurück geblieben. Links habe ich noch Feinkoordinationsprobleme, keinen Geschmacks- und Geruchssinn. Abends bin ich platt. Aber auch dies wird Woche zu Woche besser. Die Ärzte meinen, dass man erst nach zwei Jahren was sagen kann. Dankbar bin ich auch meinem Chef, Herrn Nied, und seiner Frau. Herr Nied hat mich in der Kopfklinik angerufen und dann haben mich beide in der ReHa besucht. Dies hat mich sehr aufgebaut und motiviert. Auch während der Wiedereingliederung und auch jetzt noch werde ich vom Chef und meinen Kollegen sehr unterstützt. Auch dies hat meiner Genesung sehr geholfen. Herr Nied sagt zwar immer, dass dies doch selbstverständlich ist, aber bei ihm habe ich immer gespürt, dass er sich wirklich Sorgen macht und ihm das nahe geht. Es war für ihn nie eine Pflichtübung als Chef. Ich bin froh, wieder zu arbeiten. Ich bin froh, bei ecom zu arbeiten. Ich bin stolz, bei ecom zu arbeiten. Es ist gut zu wissen, so eine tolle Familie, so tolle Freunde und tolle Kollegen zu haben.

Bericht fränkische Nachrichten

Termine und Kontakte mit Thunderbird, Lightning und ownCloud

Es gibt zur Zeit immer wieder Meldungen, dass es bei der Synchronisierung zwischen Thunderbird/Lightning und ownCloud zu Problemen kommt. Bei mir hat es leider auch nicht (mehr) funktioniert. Scheinbar sind bestimmte Kombinationen problematisch.

Ich habe es mit Thunderbird 24.2.0, Lightning 2.6.4 und ownClowd 6.0.0a hinbekommen.

Beim Kalender man als Link folgende URL eingeben:

https://<servername>/remote.php/caldav/calendars/<username>/defaultcalendar

Beim Adressbuch funktioniert es mit folgendem Link:

https://<servername>/remote.php/carddav/addressbooks/<username>/kontakte/

Diskriminierung rücksichtsvoller Radfahrer!

DIMB und ADFC fordert Abschaffung der 2-Meter-Regelung

Stuttgart. – 1995 wurde in das Landeswaldgesetz die Regelung aufgenommen, dass Radfahrer nur auf Waldwegen fahren dürfen, die breiter als 2 Meter sind (§ 37). Im Sommer 2013 hat sich ein breites Bündnis von Fahrrad-Initiativen zusammengetan, um diese anachronistische Regelung abzuschaffen. Dem Bündnis gehören die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB), der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) sowie der Badische und der Württembergische Radsportverband an, die zusammen mehr als 60.000 Mitglieder repräsentieren. weiter…